Wir trauern um Walter Kapp

Am 21. Januar 2026 verstarb Walter Kapp im Alter von 88 Jahren.
Walter engagierte sich über viele Jahre hinweg maßgeblich für den nationalen und internationalen Faustballsport.
In seiner Funktion als Generalsekretär des Internationalen Faustballverbandes verantwortete er die Organisation zahlreicher Welt- und Europameisterschaften sowie die Faustball-Wettbewerbe der World Games. Darüber hinaus war Walter im Präsidium des Stadt-Sportbundes Düsseldorf und im Turnverband Düsseldorf aktiv.
Wir sprechen der Familie unser Beileid aus und werden Walter nicht vergessen.
Nachruf der IFA:
International Fistball Community Mourns the Loss of Walter Kapp
Faustballwelt trauert um Walter Kapp
Die internationale Faustballwelt trauert um Walter Kapp. Mit seinem Tod am 21. Januar 2026 verliert der Faustballsport eine Persönlichkeit, die den Faustball über Jahrzehnte hinweg national wie international geprägt, organisiert und mit großer Leidenschaft begleitet hat.
Geboren am 4. Mai 1937, war Walter Kapp dem Faustball seit frühester Jugend eng verbunden. Diese Verbundenheit wurde ihm in gewisser Weise in die Wiege gelegt: Bereits sein Vater war vor dem Zweiten Weltkrieg aktiver Faustballer und trug maßgeblich dazu bei, den Sport nach dem Krieg im Rheinland und insbesondere in Düsseldorf wiederzubeleben. Für Walter Kapp war früh klar, dass auch er „einfach mitwirken musste und wollte“.
Im deutschen Faustball engagierte sich Walter Kapp von 1979 bis 1986 als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Technischen Komitee Faustball des Deutschen Turner-Bundes. Schon damals zeigte sich seine besondere Stärke: die Fähigkeit, den Faustballsport zu strukturieren, nach außen zu vertreten und gleichzeitig mit Sachverstand und Begeisterung weiterzuentwickeln.
Seine internationale Laufbahn begann 1990, als Walter Kapp in Vöcklabruck (Österreich) zum Vizepräsidenten des Internationalen Faustballverbandes gewählt wurde – ein Amt, das er bis 1992 innehatte. Im selben Jahr wurde er bei der Faustball-Weltmeisterschaft der Männer in Chile zum Generalsekretär des Internationalen Faustballverbandes gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 2003 und prägte in dieser Zeit entscheidende Meilensteine der Verbandsgeschichte.
Unter seiner Verantwortung wurde 1994 in Buenos Aires die erste Faustball-Weltmeisterschaft der Frauen ausgetragen – ein wegweisender Schritt für die Entwicklung des Sports. Zudem fiel in seiner Amtszeit die erste U18-Weltmeisterschaft der Männer 2003 in Bozen, die den internationalen Nachwuchs nachhaltig stärkte.
Auch nach dem Ende seiner regulären Amtszeit blieb Walter Kapp dem Weltverband eng verbunden. Als 2008 ein Nachfolger für den zurückgetretenen Klaus Gummerer benötigt wurde, übernahm er erneut Verantwortung und führte das Amt des Generalsekretärs bis zur Faustball-Weltmeisterschaft 2011 in Österreich weiter. Für seine herausragenden Verdienste wurde er anschließend zum Ehrenmitglied der IFA gewählt.
Über viele Jahre hinweg verantwortete Walter Kapp die Organisation zahlreicher Welt- und Europameisterschaften sowie der Faustball-Wettbewerbe bei den World Games. Darüber hinaus engagierte er sich auch über den Faustball hinaus im Stadt-Sportbund Düsseldorf und im Turnverband Düsseldorf – stets mit dem Ziel, Sport als verbindendes Element in der Gesellschaft zu stärken.
Walter Kapp verstand es, den Faustballsport in Worten zu fassen, die bis heute nachklingen. Ein Zitat, das ihn besonders prägte, beschrieb für ihn die Essenz der Sportart: „Was ist das für ein faszinierendes Hobby; die Spieler leisten ein enormes Laufpensum und begeistern mit großartigm athletischem Einsatz.“ Für Walter Kapp brachte dieser Satz die Faszination Faustball auf den Punkt – eine Faszination, die er über Jahrzehnte hinweg lebte und weitergab.
Mit Walter Kapp verliert die internationale Faustballfamilie einen engagierten Gestalter, einen klugen Organisator und einen leidenschaftlichen Botschafter unseres Sports. Die International Fistball Association wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben.
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